
Also sprach Zarathustra
Mit diesem Stück von Richard Strauss begann das Schulkonzert der Wiener Philharmoniker, welches die 4. Klassen am 10. Februar 2026 im großen Saal des Wiener Konzerthauses in besonderer Weise erleben durften.
Passend zur Ballsaison folgte als zweites Stück die Ouvertüre zur Fledermaus vom Walzerkönig Johann Strauss (Sohn). Die “Unvollendete” von Franz Schubert, weitere bekannte Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Gustav Mahler, Anton Bruckner, Antonin Dvorak, Sergei Prokofiev wurden dem interessierten Publikum dargeboten. Die ungefähr 80-köpfige Orchestergruppe gab eindrucksvolle Ausschnitte aus “Die Moldau” von Bedřich Smetana, “Ungarischen Tänze” von Johannes Brahms, “Willhelm Tell” von Gioachino Rossini und aus “Lohengrin” von Richard Wagner zum Besten. Die Titelmelodie zum Film “Schindlers Liste” interpretierte der Konzertmeister der Wiener Philharmoniker in berührender Art solistisch an der Violine. Ein Zeichen für den Frieden in der Welt setzte das Orchester mit dem Stück aus Beethovens 9. Sinfonie, “Freude schöner Götterfunken”.
Zwischen den Darbietungsblöcken stellten verschiedene Musikerinnen und Musiker launisch und unterhaltsam das Orchester als Institution vor und erklärte den historischen Hintergrund und historischen Wandel der Wiener Philharmoniker.
Bestimmt ist das eine oder andere Stück so manchen Schülerinnen und Schülern bekannt gewesen.
Der legendäre Radetzkymarsch durfte zum Abschluss natürlich nicht fehlen! Die Schülerinnen und Schüler klatschten mindestens genauso gut im Takt nach dem Dirigat eines Orchestermusikers wie das Publikum beim traditionellen Neujahrskonzert.
Dieses Konzert hat vielleicht das Interesse für klassische Musik geweckt – möglicherweise ist die eine oder der andere auf den Geschmack gekommen, sich öfter diese wunderbare Art der Musik zu Gemüte zu führen.





























