
Peer-Mediation bedeutet die Vermittlung bei Konflikten mit und unter etwa gleichaltrigen Jugendlichen. Die Peer-Mediation basiert auf der Erfahrung, dass die Konfliktregelung durch (ältere) Mitschüler/innen von den Streitparteien oft besser angenommen wird als das Eingreifen von Erwachsenen. Sie stellt einen wichtigen Baustein zur Gewaltprävention an der Schule dar.
Die Peer-Mediator/innen leiten die Streitenden an, selbstständig eine für beide Seiten zufriedenstellende Vereinbarung für den Konflikt zu finden. Die Peers erlernen diese klar strukturierte Gesprächsmethode, die streitlösungs- und ergebnisorientiert ist.
Sie werden von ausgebildeten Lehrern des Schulstandorts, den Peer-Coaches Karin Helm und Lukas Spinka, ausgebildet, betreut und unterstützt. Die Schüler/innen erwerben im Rahmen der Ausbildung zahlreiche Schlüsselqualifikationen, die sie später im Alltag und Berufsleben nutzen können, zum Beispiel:
Am Ende der 4. Klasse erhalten die Schüler/innen ein Zertifikat für die Ausbildung zum Peermediator zur Peermediatorin.
Die Ausbildung erstreckt sich von der 2. bis zur 4. Klasse und ist ca. einmal im Monat (Freitagnachmittag 13.45-15.25 Uhr). Es finden zahlreiche Workshops statt, wo die Schüler/innen auch Referenten aus dem Bereich der Mediation kennenlernen und viel erfahren. Einmal pro Semester machen wir eine Exkursion und im Sommersemester verbringen wir einen Intensivworkshop 2 Tage im Jufa-Hotel Seefeld-Kadolz (NÖ).
Für den Freigegenstand Peermediation
Karin Helm
April 2026
Mai 2026
Juni 2026